Technische Lösungen zur Umsetzung der F-Gase-Verordnung
Wie lassen sich Kältemittel mit niedrigem Treibhauspotenzial in Neuanlagen der Kältetechnik praxistauglich einsetzen? Welche Optionen gibt es für die Umstellung von Bestandskälteanlagen?
Zahlreiche Antworten auf diese und weitere Fragen gab es am 20. August 2026 in einem Fachvortrag von Florian Richter, Leiter der Chemnitzer Niederlassung der Christof Fischer GmbH, über zukunftsweisende technische Lösungsansätze zur Umsetzung der europaweit gültigen F-Gase-Verordnung zur Emissionsreduktion fluorierter Treibhausgase in der Aula des Beruflichen Schulzentrums Vogtland, Schulteil Reichenbach. Die Christof Fischer GmbH mit Stammsitz in Kernen im Remstal ist als Kältefachgroßhändler und Anlagenbauer in Deutschland, in der Schweiz und in Dänemark am Markt vertreten.
Unter der Überschrift „Lösungen zur Novellierung der F-Gase-Verordnung” erhielten unsere Azubis des 3. und 4. Ausbildungsjahres im Beruf Mechatroniker für Kältetechnik zahlreiche Fachinformationen zu konkreten Anwendungsszenarien für Kälteanlagen mit den natürlichen Kältemitteln CO2, Propan und Ammoniak. Dazu gehören beispielsweise direktverdampfende und indirekte Systeme mit Propan sowie weiteren Kältemitteln mit geringem Treibhauspotenzial. Weiterhin werden zunehmend sub- und transkritische CO2-Anlagen sowie Booster-Systeme für CO2 in Supermarktanwendungen eingesetzt. Außerdem erhielten die angehenden Fachleute für Kälte- und Klimatechnik eine Reihe von Informationen zu derzeit am Markt verfügbaren Bauteilen für die genannten Kältemittel.
Unsere MKT-Azubis, die Schulleitung sowie das Lehrerteam des BSZ Vogtland bedanken sich herzlich bei Herrn Richter und der Christof Fischer GmbH für die Unterstützung unserer Ausbildung mit diesem interessanten und aktuellen Fachvortrag.
